Objekt prüfen
Grundrisse, Flächen, Bodenaufbau und Heizsystem erfassen. Bei Bedarf vor Ort prüfen.
Eine Bodenheizung lässt sich in vielen bestehenden Gebäuden nachträglich installieren. Bei geeignetem Unterlagsboden fräsen wir die Heizkanäle direkt in den vorhandenen Boden – ohne einen vollständig neuen Unterlagsboden einzubauen.
Wer eine bestehende Liegenschaft renoviert, muss nicht zwangsläufig den gesamten Bodenaufbau ersetzen, um eine Bodenheizung zu erhalten.
Entscheidend sind der vorhandene Unterlagsboden, seine Stärke und Beschaffenheit sowie die geplante Heizungsanlage. MYN Fräsen Schweiz prüft, ob sich Heizrohre in den bestehenden Boden einfräsen lassen. Wo das nicht möglich ist, kommen alternative Aufbau- oder Trockenbausysteme infrage.
Die richtige Lösung hängt nicht nur von der Aufbauhöhe ab. Tragfähigkeit, bestehende Bodenschichten, Raumhöhe und Heizlast müssen zusammen betrachtet werden.
Die Heizrohre liegen in präzise gefrästen Kanälen des vorhandenen Unterlagsbodens. Ein zusätzlicher Heizsystemaufbau entfällt in der Regel; der spätere Bodenbelag und nötige Ausgleichsschichten bleiben separat zu berücksichtigen.
Grenze: Nicht jeder Untergrund ist ausreichend dick, tragfähig oder fräsbar.
Heizrohre werden in einem zusätzlichen dünnen Systemaufbau über dem vorhandenen tragfähigen Boden verlegt. Das kann sinnvoll sein, wenn Fräsen nicht möglich ist. Die tatsächliche zusätzliche Aufbauhöhe hängt vom gewählten System und Bodenbelag ab.
Vorgefertigte Platten nehmen die Heizrohre auf. Trockenbausysteme eignen sich je nach Ausführung für leichte Konstruktionen oder besondere Bestandsböden. Aufbauhöhe, Wärmeverteilung und zulässige Lasten müssen systembezogen geprüft werden.
Bei ungeeignetem oder beschädigtem Bestand kann ein neuer Bodenaufbau die bessere Lösung sein. Er ermöglicht eine vollständige Neuplanung, verursacht aber in der Regel mehr Rückbau, Materialeinsatz und Bauzeit.
| Merkmal | Fräsen | Dünnschicht | Trockenbau |
|---|---|---|---|
| Bestehender Unterlagsboden | Bleibt bei Eignung erhalten | Kann als Untergrund dienen | Systemabhängig |
| Zusätzliche Aufbauhöhe | Für Heizrohre meist kaum erforderlich | Ja | Ja |
| Voraussetzung | Fräsbarer, geeigneter Untergrund | Tragfähiger Untergrund | Passende Tragkonstruktion |
| Typischer Einsatz | Renovation mit geeignetem Unterlagsboden | Fräsen nicht möglich | Leichtbau / besondere Konstruktionen |
Qualitativer Vergleich. Konkrete Aufbauhöhen und technische Werte hängen vom eingesetzten System ab.
Beim Fräsverfahren werden die Heizrohre in den bestehenden Unterlagsboden integriert. Die schematische Darstellung zeigt den grundsätzlichen Aufbau. Sie ersetzt keine objektspezifische Planung.
Nicht massstäblich. Dämmschichten, Trennlagen, Abdichtungen und statische Anforderungen sind nicht vollständig dargestellt.
Vor dem Fräsen prüfen wir insbesondere, ob der vorhandene Boden die notwendige Materialstärke und Festigkeit besitzt und ob Leitungen oder andere Einbauten betroffen sein können.
Bewegen Sie den Regler. Die Bilder sind Symbolfotos und illustrieren den Renovationsgedanken; sie zeigen nicht dasselbe reale Bauprojekt.
Für die Live-Website durch zwei Fotos desselben MYN-Projekts ersetzen.
Zement- und bestimmte Calciumsulfatunterlagsböden können je nach Stärke, Zustand und Aufbau geeignet sein. Beton und Plattenbeläge benötigen eine gesonderte Prüfung.
Die erforderliche Stärke ergibt sich aus Frästiefe, Rohrdimension, Restquerschnitt und Aufbau. Eine pauschale Freigabe allein anhand eines Messwerts ist nicht seriös.
Heizlast, Vorlauftemperatur, Heizkreisaufteilung und hydraulische Einbindung müssen zum Gebäude und zur Wärmeerzeugung passen.
Grundrisse, Flächen, Bodenaufbau und Heizsystem erfassen. Bei Bedarf vor Ort prüfen.
Nach Freigabe werden die geplanten Fräsbahnen im geeigneten Unterlagsboden hergestellt.
Die Rohre werden eingelegt und die Heizkreise zum Verteiler geführt. Anschliessend erfolgt die vereinbarte Prüfung.
Kanäle werden gemäss vereinbartem Leistungsumfang verschlossen; weitere Bodenarbeiten erfolgen abgestimmt mit den Folgegewerken.
Eine wassergeführte Bodenheizung kann mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden und deshalb gut zu einer Wärmepumpe passen. Ob das im konkreten Gebäude ausreicht, hängt unter anderem von Heizlast, Verlegeabstand, Bodenbelag und verfügbaren Heizflächen ab.
Bei bestehenden Radiatoren ist ausserdem zu klären, ob ein gemischter Heizbetrieb vorgesehen ist und welche Regelungs- und Hydraulikkomponenten benötigt werden.
Projekt prüfen lassen →Die Kosten ergeben sich aus der tatsächlich zu bearbeitenden Fläche und dem vereinbarten Leistungsumfang. Neben dem Fräsen und der Rohrverlegung können Heizkreisverteiler, Anschlüsse, das Verschliessen der Fräskanäle sowie Vor- und Nacharbeiten hinzukommen.
Bei kleineren Flächen wirken sich Baustelleneinrichtung und Anfahrt stärker auf den Quadratmeterpreis aus. Ein seriöser Preis berücksichtigt deshalb das gesamte Bauvorhaben.
Kosten & Preisfaktoren ansehen →Keine pauschalen CHF-Preise ohne abgestimmte aktuelle Preisliste.
In vielen Bestandsgebäuden ja. Welches System geeignet ist, hängt insbesondere vom vorhandenen Bodenaufbau, der verfügbaren Aufbauhöhe und der Heiztechnik ab.
Beim Fräsverfahren bleibt ein geeigneter Unterlagsboden grundsätzlich erhalten. Ist der Bestand ungeeignet, kann ein alternatives System oder ein Neuaufbau erforderlich sein.
Beton muss separat beurteilt werden. Tragende Bauteile und Bewehrung dürfen nicht ohne entsprechende technische Abklärung bearbeitet werden.
Häufig ja. Entscheidend ist eine auf die Heizlast und Vorlauftemperaturen abgestimmte Planung.
Die Rohre werden in den bestehenden Boden eingefräst. Ein zusätzlicher Heizsystemaufbau ist deshalb meist nicht nötig. Ausgleichsschichten und Bodenbelag können dennoch zusätzliche Höhe beanspruchen.
Viele Platten-, Stein-, Vinyl- und geeignete Parkettbeläge sind möglich. Massgeblich sind die Freigaben des jeweiligen Belags und der gesamte Wärmedurchlasswiderstand.
Das hängt von Fläche, Zugänglichkeit, Bodenmaterial und Leistungsumfang ab. Ein verbindlicher Zeitplan wird objektspezifisch abgestimmt.
Der Anschlussumfang wird in der Offerte festgelegt. Hydraulische Einbindung, Wärmeerzeuger und Regelung müssen fachgerecht geplant und koordiniert werden.
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir prüfen die technischen Voraussetzungen und erstellen eine auf das Objekt abgestimmte Offerte.