Mit dem MYN Fräsen-System lässt sich eine Bodenheizung nachträglich direkt in den bestehenden Unterlagsboden integrieren. Dabei fräsen wir präzise Heizkanäle in den vorhandenen Estrich und verlegen die Heizrohre unmittelbar unter der Bodenoberfläche. Der bestehende Bodenaufbau kann dadurch in vielen Fällen erhalten bleiben – ohne aufwendigen Estrichabbruch und mit minimaler zusätzlicher Aufbauhöhe.
Die Heizkanäle werden direkt in den bestehenden Unterlagsboden gefräst. Dadurch bleibt die vorhandene Aufbauhöhe in vielen Fällen nahezu unverändert – ideal bei Sanierungen und bestehenden Tür- oder Treppenanschlüssen.
Da der bestehende Unterlagsboden erhalten bleiben kann, entfallen in vielen Fällen aufwendiger Estrichabbruch, Entsorgung und ein kompletter Neuaufbau. Das reduziert Bauzeit, Materialaufwand und Kosten.
Da die Heizkörper wegfallen, kannst du deine Räume ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen frei einrichten.
Durch die oberflächennahe Verlegung der Heizrohre kann die Wärme schnell und gleichmässig an den Raum abgegeben werden.
Niedrige Vorlauftemperaturen ermöglichen einen effizienten Betrieb der Bodenheizung und schaffen insbesondere für moderne Wärmepumpensysteme optimale Voraussetzungen.
Wir verwenden hochwertige Heizrohre und aufeinander abgestimmte Systemkomponenten für eine zuverlässige und langlebige Installation.
Von der Prüfung des Untergrunds bis zur verlegten Bodenheizung: In fünf Schritten integrieren wir die Heizrohre direkt in den bestehenden Unterlagsboden.
Unterlagsboden, Aufbauhöhe und vorhandene Leitungen werden geprüft. Bei Bedarf erfolgt eine Probebohrung.
Alte Bodenbeläge und störende Kleberreste werden entfernt. Falls erforderlich, wird die Fläche geschliffen.
Die Heizkanäle werden nach dem geplanten Verlegemuster präzise in den bestehenden Unterlagsboden gefräst.
Die Heizrohre werden in die gefrästen Kanäle eingelegt und zum Heizkreisverteiler geführt.
Nach der Dichtheitsprüfung können die Fräsnuten verschlossen und die Fläche für den weiteren Bodenaufbau vorbereitet werden.
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Heizrohr | 16 × 2 mm oder projektspezifisch 14 × 2 mm |
| Verlegeabstand | je nach Projekt und Auslegung (100 / 125 / 150 mm) |
| Untergrund | Zementestrich, Anhydritestrich und weitere Unterlagsböden nach technischer Prüfung |
| Mindeststärke | abhängig von Rohrsystem und vorhandenem Bodenaufbau (40 mm für das Standardsystem mit 16 × 2 mm Heizrohr) |
| Bodenaufbau | in vielen Fällen keine bzw. nur minimale zusätzliche Aufbauhöhe |
| Heizsystem | Wärmepumpe, Gas, Öl, Fernwärme und weitere wassergeführte Systeme |
| Bodenbeläge | Fliesen, Parkett, Vinyl und weitere geeignete Beläge |
| Einsatz | Sanierung, Renovierung und Bestandsgebäude |
Eine nachträglich eingefräste Bodenheizung eignet sich besonders gut für die Kombination mit einer Wärmepumpe. Durch die grosse Heizfläche kann die benötigte Raumwärme bereits mit vergleichsweise niedrigen Vorlauftemperaturen übertragen werden. Das schafft gute Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb moderner Wärmepumpensysteme.
Beim MYN Fräsen-System werden die Heizkanäle direkt in den bestehenden Unterlagsboden gefräst. Die Heizrohre liegen dadurch nahe an der Bodenoberfläche und können die Wärme schnell und gleichmässig an den Raum abgeben. Ein kompletter Neuaufbau des Bodens ist in vielen Bestandsgebäuden nicht erforderlich.
Bodenheizungen arbeiten mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen als viele klassische Heizkörper. Das ist besonders für Wärmepumpen von Vorteil, da diese bei niedrigen Systemtemperaturen effizient arbeiten können.
Statt einzelne Heizkörper stark zu erwärmen, wird die Wärme über die gesamte Bodenfläche verteilt. Dadurch entsteht eine gleichmässige und angenehme Wärmeverteilung im Raum.
Die Heizrohre werden direkt in den bestehenden Unterlagsboden eingefräst und liegen nahe an der Oberfläche. Dadurch muss die Wärme nur eine geringe Materialschicht überwinden und kann schnell an den Raum abgegeben werden.
Wer im Zuge einer Sanierung auf eine Wärmepumpe umsteigen möchte, muss nicht zwangsläufig den gesamten bestehenden Bodenaufbau erneuern. Das Fräsverfahren ermöglicht in vielen Gebäuden die Nachrüstung einer Bodenheizung bei Erhalt des vorhandenen Unterlagsbodens.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das nachträgliche Fräsen einer Bodenheizung. Erfahren Sie alles über die Vorteile, den Ablauf und die Kompatibilität mit Ihrem Heizsystem.
Falls Ihre Frage nicht dabei ist, kontaktieren Sie uns gerne – wir helfen Ihnen weiter!
Beim MYN Fräsen-System werden Heizkanäle direkt in den bestehenden Unterlagsboden gefräst. Anschliessend werden die Heizrohre in den gefrästen Kanälen verlegt und zum Heizkreisverteiler geführt. Dadurch kann eine Bodenheizung nachträglich installiert werden, ohne den vorhandenen Estrich vollständig entfernen zu müssen.
Vor dem Fräsen prüfen wir den vorhandenen Unterlagsboden und die verfügbare Aufbauhöhe. Entscheidend sind unter anderem Estrichart, Estrichstärke und Zustand des Untergrunds. Für unser Standardsystem mit 16 × 2 mm Heizrohr benötigen wir in der Regel eine Estrichstärke von mindestens 40 mm.
Die benötigte Frästiefe richtet sich nach dem verwendeten Heizrohr und dem vorhandenen Bodenaufbau. Beim Standardsystem mit 16 × 2 mm Heizrohr werden die Kanäle so tief gefräst, dass das Rohr sicher im bestehenden Unterlagsboden aufgenommen werden kann. Die tatsächliche Estrichstärke wird vor der Ausführung geprüft.
Das Fräsen einer Bodenheizung ist unter anderem bei Zementestrich und Anhydritestrich möglich. Auch weitere Untergründe können je nach Aufbau und Zustand geeignet sein. Vor Beginn der Arbeiten prüfen wir deshalb, ob der vorhandene Unterlagsboden für das Fräsverfahren geeignet ist.
Ja. Eine wassergeführte Bodenheizung bietet durch ihre grosse Heizfläche gute Voraussetzungen für niedrige Vorlauftemperaturen und damit für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe. Die tatsächliche Auslegung hängt jedoch von der Heizlast, dem energetischen Zustand des Gebäudes und dem jeweiligen Heizsystem ab.
In der Regel entsteht durch das Fräsen keine beziehungsweise nur eine minimale zusätzliche Aufbauhöhe, da die Heizrohre direkt in den bestehenden Unterlagsboden integriert werden. Das ist besonders bei Sanierungen mit bestehenden Türhöhen, Treppen oder anderen festen Anschlüssen von Vorteil.
Nach entsprechender Vorbereitung des Untergrunds können verschiedene für Bodenheizungen geeignete Bodenbeläge verwendet werden. Dazu gehören beispielsweise Fliesen, Parkett und Vinyl. Entscheidend ist, dass der jeweilige Bodenbelag und das verwendete Verlegesystem für den Einsatz auf einer Bodenheizung geeignet sind.
Die Dauer hängt von der Fläche, dem vorhandenen Untergrund und dem Umfang der Arbeiten ab. Bei vielen Einfamilienhäusern können das Fräsen und die Verlegung der Heizrohre innerhalb weniger Arbeitstage durchgeführt werden. Den genauen Zeitaufwand legen wir anhand der Projektgrösse und der örtlichen Gegebenheiten fest.
Ob eine Wärmepumpe ein Gebäude effizient beheizen kann, hängt unter anderem von der Heizlast, dem energetischen Zustand des Gebäudes, den benötigten Vorlauftemperaturen und der verfügbaren Heizfläche ab. Deshalb sollte die Wärmepumpe durch einen Heizungsfachbetrieb passend zum Gebäude dimensioniert werden. Mit einer grossflächigen, wassergeführten Bodenheizung werden jedoch sehr gute Voraussetzungen für niedrige Systemtemperaturen geschaffen. Das macht die Kombination aus Wärmepumpe und nachträglich eingefräster Bodenheizung besonders interessant für die Modernisierung bestehender Gebäude.